Abenteuer Geocachen!

  • Lust auf Natur?
  • Spass an Technik?
  • Freude an kniffligen Rätseln?
  • Orte sehen, an die nur Wenige gelangen…

„Dann ist es genau das Richtige für uns!“
Dies hatten meine Frau Brita und ich im Mai 2014 herausgefunden. Wir meldeten uns auf der Webseite von geocaching.com an, luden die passende Mobile App herunter und legten los. Seither ist das Geocachen ein fester Bestandteil unseres Lebens geworden, welcher uns an den Feierabenden, Wochenenden und in den Ferien begleitet.

Und wie funktioniert das?
Wer könnte das besser erklären, als die Organisation, welche seit dem Jahr 2000 Geochaches in aller Welt im Internet publiziert. Weitere Informationen zu dem Ablauf des Spiels findet man ebenfalls auf der passenden Wiki.

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Unser erster Cache
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Unsere Tipps für den Anfang
Aus unseren persönlichen Erfahrungen können wir demjenigen, der das Cachen ausprobieren oder anfangen möchte die folgenden Tipps mit auf den Weg geben.

Die Navigation
Als Navigationsgerät ist man mit einem Android Handy neuerer Generation (> Samsung Galaxy S5) am besten unterwegs. Wir hatten uns, da wir von „richtigen Cachern“ gehört hatten, welche das Hobby nur mit einem speziellen Navigationsgerät für lebenswert hielten, ebenfalls ein Garmin eTrex 30 besorgt. Nachdem wir jedoch einige Male mit diesem Gerät unterwegs waren, haben wir wieder auf unser damaliges Samsung Galaxy S3 gewechselt. Für unser empfinden war die Joystick Navigation, die miese Display-Auflösung und die fehlenden Zusatzanwendungen ein völliges No-Go. Gerade bei dem Preis für ein solches Navigationsgerät (> 200 €) konnte der einzige Vorteil, die vergleichsweise lange Akku-Laufzeit nicht punkten.

Mobile App
Als Navigations-App verwenden wir die gratis App wharton mba essays. Zwar ist die „offizielle“ Geocaching App von Groundspeak (Anbieter von geocaching.com), seit 23. März 2016 ebenfalls gratis erhältlich, jedoch ist der Funktionsumfang von c:geo um einiges reichhaltiger und es befindet sich eine sehr dynamische Entwickler-Community hinter dem Produkt. c:geo ist für Android optimiert und läuft nicht auf IOS. Wer also mit seinem IPhone arbeiten möchte, sollte auf die original Geocaching App ausweichen.

Offline Maps
Oft ist man mit dem Handy ausserhalb eines vernünftigen Mobil-Netzes, was zufolge hat, dass bei der Suche die Kartendaten nicht hinterlegt werden können. Hier empfiehlt es sich, gleich von Anfang an auf ein Offline-Kartenmaterial der am häufigsten becachten Gegenden zu setzen. Meine Empfehlung ist Mapsforge, ein Download-Service für kostenfreie Karten. Diese eignen sich oftmals noch besser als die online angebotenen Google Karten, da sie detaillierter sind. Einfach die benötigte Karte (z.B. Deutschland, oder Schweiz) herunterladen und über USB-Kabel auf das Handy kopieren. Ich habe in meinem aktuellen Samsung Galaxy S5 eine SD-Karte für solche Fälle verfügbar, auf der ich dann unter dem Ordner „Lokaler Speicher > SD Karte > Geocaching > mfmaps“ das Kartenmaterial beherberge. Hier gibt es noch eine detaillierte Anleitung zur Installation.

Der Cachername
Der Cachername ist ein weiterer Punkt, welcher grössere Aufmerksamkeit verdient. Ich selbst habe zu Beginn mit dem Namen juergens1967 meine Anmeldung auf geocaching.com gemacht. Zu diesem Zeitpunkt war mir jedoch noch nicht klar, dass dieser Name beim Fund eines Caches, gemeinsam mit Datum und Uhrzeit, in ein zum Teil sehr winziges Logbuch eingetragen werden muss. Auch hat mich auf Events, bei denen man mit anderen Geocachern zusammenkam, genervt sich mit dieser Buchstaben-Zahlenkombination vorzustellen. So entschied ich mich bereits im Januar 2015 dazu mir einen neuen Cachernamen auszusuchen. So wurde aus mir „Griswold“, benannt nach der Filmfigur des Clark W. Griswold aus den bekannten Lampoon-Filmen, gespielt von Chevy Chase. Als Avatar machte ich mir die abgewandelte Form des Indianerkopfes aus dem Logo der Chicago Blackhawks, einem amerikanischen Eishockey-Team, zunutze. Dieses hat seinerseits die Verknüpfung über den Film „Schöne Bescherung“ aus besagter Lampoon-Filmreihe, in dem Clark W. Griswold in einer Szene sein Trikot der Blackhawks trägt. Es ist also auch ein Stück weit „Philosophie“.

Griswold_Avatar   Profile for Griswold
DieFilzerin_Avatar   Profile for DieFilzerin

Der Schwierigkeitsgrad
Difficulty/Terrain WertungJeder auf geocaching.com eingetragene Cache hat eine Einstufung für seine Schwierigkeit (Difficulty) und das Gelände (Terrain). Diese ist im „Listing“, also in der Beschreibung des jeweiligen Caches, in Form von Sternen zu finden. Ich empfehle dringend für den Anfang Caches zu suchen, welche in der Wertung nicht zu hoch sind. Es benötigt seine Zeit die unterschiedlichen Arten von Verstecken zu verstehen und die körperliche Form zu finden um sich auch in schwierigem Gelände zurecht zu finden. Beim Gelände gibt es zwei Festwerte, nämlich 1 Stern = „Rollstuhltauglich“ und 5 Sterne = „Besondere Hilfsmittel erforderlich“. Dies können z. B. Leitern, Kletterausrüstungen oder ein Boot sein.

Nun kann es also losgehen! Aber Achtung, dieses Hobby ist hoch infektiös! Man wird nie wieder „einfach nur so“ spazieren gehen können, ohne dabei einen Cache zu suchen.

Unsere Lieblingscaches
Das erste Ziel eines Caches sollte es sein einen sehenswerten und/oder besonderen Ort damit zu bestücken. Denn jeder Cache Owner, also jemand der einen Cache versteckt, kennt regional ganz spezielle Orte, die einen Besuch wert sind. Durch den Geocache werden diese Plätze dem auserwählten Kreis der Geocacher bekanntgegeben, welche dann ebenfalls in den Genuss eines Besuches kommen. Auf diese Weise erlebt man selbst heimatliche und vertraute Gegenden völlig neu. Das höchste ist es einen Wochenendausflug oder gar einen Urlaub danach zu gestalten. Man hat die Gewissheit die schönsten Plätze dieser Welt zu sehen und garantiert den Tourismus-Strömen aus dem Weg zu gehen. Das Sahnehäubchen darauf ist dann noch ein raffiniert gemachter Cache-Behälter oder eine eingebundene Cache-Geschichte, die den Erlebnisfaktor noch erheblich zu steigern vermag.

So sind in unserer Cacher-Karriere bereits eine grosse Anzahl erinnerungswerter Caches entstanden. Durch die Besten, möchte unsere kleine Bilderserie führen.


Spezielle Cache-Behälter & Verstecke
Nahezu unsichtbar…
Wer hätte hier Cache-Behälter oder Hinweise vermutet? Die Zeit für die Suche war entsprechend. (…und auch die Freude beim Finden!) Die Gründe für eine solche Wahl eines Versteckes liegen nicht nur in der Lust des Rätselns und Suchens, sondern auch um den Cache vor den Augen „Unwissender“ (sog. Muggles) zu schützen.
Auf dem Weg 1   Auf dem Weg 2   Auf dem Weg 3   Auf dem Weg 4   Auf dem Weg 5   Auf dem Weg 6   Auf dem Weg 7   Auf dem Weg 8   Auf dem Weg 9   Auf dem Weg 10   Auf dem Weg 11   Auf dem Weg 12
Mit viel Liebe und handwerklichem Geschick gestaltet
Und wenn man alle Rätsel gelöst hat, wird einem das Sahnehäubchen geliefert!

„Phantasie- und liebevoll gestaltete Cachedosen.“

Es gibt Cache Owner mit grossem handwerklichen Geschick und einem ebensolchen Ideenreichtum. Als Belohnung für die Mühe erhält dieser einen entsprechenden Logbuch- und Internet-Eintrag.

Phantasie 1   Phantasie 2   Phantasie 3   Phantasie 4   Phantasie 5   Phantasie 6   Phantasie 7   Phantasie 8   Phantasie 9   Phantasie 10   Phantasie 11   Phantasie 12   Phantasie 13   Phantasie 14   Phantasie 15   Phantasie 17   Phantasie 18   Phantasie 19

Spezial Caches
Der Lost Place

„Vor vielen Jahren wurde in diesem Gebäude zum letzten Mal der Schlüssel herumgedreht. Seither hat sich niemand mehr darum gekümmert.“

Ohne die Präsenz des Menschen bildet sich an einem solchen Ort eine Zeitblase, in welcher die letzten Gedanken und Gefühle der ehemaligen Bewohner eingeschlossen sind. Kommt man nun nach 20, 50 oder mehr Jahren an diesen Ort, öffnet sich einem diese Zeitblase. Man hört gedanklich den Hall der letzten gesprochenen Worte, fühlt die Gedanken der Menschen die hier einmal lebten. Diese sind zum Teil melancholisch, erwartungsvoll oder schmerzhaft. Eines haben sie gemeinsam. Sie erzählen uns aus der Vergangenheit und machen uns unsere Vergänglichkeit bewusst.

Den Zauber der Vergangenheit auf einem kurzen Besuch zu erhaschen, ist eine ganz besondere Leidenschaft. Es gleicht einer Zeitreise. Uns so, wie sich das auf Zeitreisen gehört, wird in der Vergangenheit nichts verändert, mitgenommen oder zerstört. Das Gefühl, die Fotos oder Videos sind alles was von dem Besuch zurückbleibt.

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Der Underground
Wo es ein „Oben“ gibt, gibt es auch ein „Unten“. Während Oben meist rege Geschäftigkeit herrscht, bedenkt kaum jemand wie spannend es da Unten sein kann. Egal ob unterirdische Bach- und Flussläufe, Versorgungsschächte, stillgelegte U-Bahn Kanäle, Bergwerke, Höhlen oder Bunker, die magische Anziehungskraft der Unterwelt lockt einen durch jede noch so enge Öffnung.
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